Für Dienstagabend hatten wir zu einer Informationsveranstaltung zum Förderprogramm „Moderne Sportstätte NRW“ in die Räumlichkeiten des Treffpunkt Altstadt eingeladen. Dabei ging es um nicht weniger als die Vorbereitung der Verteilung von rund 815.000 Euro, die das Land NRW aus dem 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen für Infrastruktur und Klimaneutralität für die Dorstener Sportvereine zur Verfügung stellt.
Das Interesse an der Veranstaltung war sogar größer, als wir im Vorfeld angenommen hatten: 46 Vertreter aus 27 Vereinen nahmen teil.
Wie schon beim Förderprogramm „Moderne Sportstätte 2022“, bei dem am Ende ca. 1 Mio. Euro aus dem Landeshaushalt an 14 Dorstener Vereine verteilt worden war, die damit rund 30 Einzelvorhaben realisieren konnten, ist dem Stadtsportverband auch dieses Mal wieder die Verantwortung für die Vorauswahl der Projekte übertragen worden, über deren Förderung schließlich die Staatskanzlei des Landes Nordrhein-Westfalen entscheidet.
Eine für uns als Ehrenamtler ungeliebte Aufgabe, vor allem auch deshalb, weil wir uns den Interessen aller Mitgliedsvereine unseres Verbandes verpflichtet sehen und keine sportpolitischen (Förder-) Entscheidungen treffen möchten.
Darüber hinaus machen es die im Vergleich zum Vorläuferprogramm in mehreren Bereichen etwas veränderten Bedingungen deutlich schwieriger, möglichst vielen Vereinen eine Förderung zukommen zu lassen. So müssen die Vorhaben ein Mindestvolumen von jeweils 50.000 Euro aufweisen und Vereine, die ihre Sportanlagen nur gemietet oder gepachtet haben, können aus dem Programm nur eine 50-prozentige Förderung erlangen. Vereine, die Eigentümer von Sportanlagen sind oder über ein Erbbaurecht verfügen, können aber erneut von einer bis zu 90-prozentigen Förderung profitieren.
Für die Entwicklung von Projekten, die Prüfung der Antragsvoraussetzungen und die Bekundung des Interesses an einer Förderung haben wir nun zunächst eine Frist bis zum 31. Oktober 2026 gesetzt.
Auch die Leitlinien, an denen wir uns bei der anschließenden Priorisierung orientieren möchten, haben wir bereits präsentiert. Den „Roten Faden“ können wir allerdings erst suchen und finden, wenn wir einen Überblick über die Anträge haben.
Enttäuschungen werden aber am Ende vermutlich nicht zu vermeiden sein. Dafür bitten wir schon heute um Verständnis!
Die Präsentationsfolien der Veranstaltung mit den wesentlichen Informationen zu den Antragsvoraussetzungen, Verfahrensschritten und unseren Priorisierungsleitlinien findet Ihr HIER.


